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Wie viel kostet eine Scheidung?

Einvernehmliche Scheidung – spart Anwalts- und Gerichtskosten

Bei einer Scheidung fallen Gerichts- und Anwaltskosten an.

Die Grundlage für die Berechnung der jeweiligen Kosten ist der sogenannte Gegenstandswert,
auch Streitwert oder Verfahrenswert genannt. Dieser wird verbindlich und am Ende des Scheidungsverfahrens
vom Familiengericht abschließend festgelegt.

Dabei handelt es sich um einen theoretischen Betrag, der Grundlage für die Gerichts- und Anwaltsgebühren ist.

Bei einer Scheidung berechnet sich der Gegenstandswert aus dem durchschnittlichen Nettoeinkommen beider Ehegatten, multipliziert mal 3 (Monate).

Je nach Gericht werden Zu- oder Abschläge vorgenommen: Zum Beispiel je nach Anzahl der Kinder, denen mindestens ein Ehegatte unterhaltspflichtig ist oder/und für die Durchführung eines Versorgungsausgleichs, bei dem 10% des ermittelten Betrages für jede im Versorgungsausgleich berücksichtigte Rentenanwartschaft dazu addiert werden.

Das von Ihnen geschätzte Durchschnitts-Nettoeinkommen geben Sie bereits in unserem Online-Scheidungsantrag an.

Je höher also das Einkommen ist, desto höher ist der Gegenstandswert. Es reicht aus, wenn Sie uns Ihre Einkommen ungefähr mitteilen.

Nachweise brauchen wir nicht. Beim Gerichtstermin werden Sie zu Ihren jeweiligen Einkommensverhältnissen in der Regel befragt.

Nutzen Sie unseren Kostenrechner, um einen Überblick der Scheidungskosten zu erhalten:


Kosten ohne Streitwertreduzierung: 0,00 €

Die Rechtsanwaltskosten verstehen sich inklusive Auslagen und 19 % MwSt. Die Gerichtskosten belaufen sich zusätzlich auf 0,00 €.
Bei der Berechnung wurde ein Gegenstandswert von 0,00 € zugrunde gelegt. Dabei handelt sich lediglich um eine Kostenprognose.
Maßgeblich ist allein der vom Gericht festgesetzte Verfahrenswert. Dabei rechnen wir in Ihrem Interesse ausschließlich auf Grundlage der gerichtlichen Praxis.

Wir kalkulieren seriös auf dieser Basis. Ausnahmslos bestimmt bei allen Anwälten alleine das Familiengericht die Höhe der Gebühren durch Festsetzung des jeweiligen Verfahrenswerts. Ein günstigeres Angebot kann es daher nicht geben.

Was kostet eine Scheidung ohne Streit? Ein Beispiel!

Anita und Holger Bergmüller wollen sich scheiden lassen. Sie sind angestellt beschäftigt, haben keine Kinder und jeweils Rentenanwartschaften bei der Deutschen Rentenversicherung Bund erworben, die geteilt werden sollen.

Anita verdient 2.500,00 € netto und Holger derzeit nur ca. 1.000,00 €.

Der Gegenstandswert für das Scheidungsverfahren beträgt somit: 2.500,00 € plus 1.000,00 € mal 3 Monate = 10.500,00 €.

Dazu kommen noch 20 % für den Versorgungsausgleich der Rentenanwartschaften i.H.v. 2.100 €,
sodass sich ein Gegenstandswert von 12.600,00 € ergibt.

Aus diesem Betrag errechnen sich sowohl die Anwalts- als auch die Gerichtskosten:

Die Anwaltskosten bestehen aus der Verfahrensgebühr, der Terminsgebühr, der Auslagenpauschale und der entsprechenden Umsatzsteuer:

Verfahrensgebühr:685,80 €
Terminsgebühr:799,20 €
Auslagenpauschale:20,00 €
Umsatzsteuer:320,15 €
Anwaltskosten gesamt:2.005,15 €
Gerichtskosten:885,00 €
Gesamtsumme Anwalts- und Gerichtskosten:2.890,15 €


So spart man Scheidungskosten!

Bei einer streitigen Scheidung mit zwei Anwälten sind die Rechtsanwaltskosten mindestens aber doppelt so hoch, da jeder anwaltlich vertreten wäre.
Sie sparen in unserem Beispielsfall somit 2.005,15 €.

Ein zweiter Anwalt ist überflüssig, wodurch Sie gemeinsam bereits gut 50% der möglichen Anwaltskosten einsparen.
In bestimmten Fällen kann ausnahmsweise auch bei einvernehmlichen Scheidungen ein zweiter Anwalt erforderlich sein. Dies betrifft Fälle, in denen auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs verzichtet werden oder der Scheidungsbeschluss sofort rechtskräftig werden soll.

Auch hier haben wir eine Lösung für Sie: Wir organisieren einen zweiten Anwalt, der den anderen Ehegatten dann für ca. 100,-. bis 150,- Euro vor dem Familiengericht vertritt.

Versorgungsausgleich ja oder nein?

Haben Sie ungefähr gleichviel Rentenanwartschaften erworben, weil Sie gleichviel verdient und in die entsprechenden Rentenversicherungen einbezahlt haben, so kann ein Verzicht auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs sinnvoll sein. Dies spart wiederrum insgesamt Kosten, weil der Gegenstandswert dann dementsprechend weniger ist.

Sollten Sie auf dem Versorgungsausgleich einvernehmlich verzichten, brauchen Sie nicht wegen dieser einzigen Erklärung gemeinsam zum Notar zu gehen. Dieses Geld können Sie sich sparen: Denn vornehmlich günstiger ist es, den Verzicht vor Gericht im Scheidungstermin zu vereinbaren. Den notwenigen Rechtsanwalt für diese Erklärung besorgen wir für Sie entsprechend für 100,00 € bis 150,00 €.

Scheidungsglück.de überredet nicht!

Die Scheidungskosten steigen massiv an, wenn zusätzlich noch um Unterhalt,
Zugewinnausgleich, Umgangsrecht, elterliche Sorge und vieles mehr gestritten wird.

Eine Entscheidung des Familiengerichts ist in diesen Fällen erfahrungsgemäß
gar nicht nötig, weil es außergerichtlich geregelt werden kann.

Scheidungsglück.de überredet Sie nicht und drängt Sie keinesfalls in unnötige Prozesse.
Wir sind deeskalierend und helfen Ihnen außergerichtlich gerne bei jeder Einigung.
Sprechen Sie miteinander und regeln Sie die Aufteilung des Hausrats, des Vermögens,
den Lebensmittelpunkt und die Erziehung der Kinder und vieles mehr selbst!

  • Scheidungsglück.de spart Ihnen erstens Zeit und zweitens Geld

    Mit dem Ausfüllen des „Online-Scheidungsantrages“ sparen Sie sich kostbare Lebenszeit und Geld. Sie haben bei uns keine Fahrtkosten zum Anwalt, Porto für Unterlagen (Vollmacht, Heiratsurkunde, Ehevertrag), keine Präsenztermine in unserer Kanzlei für die Sie sich Zeit „nehmen“ müssten. Wir sind vollständig digital (datenschutzkonform) aufgestellt, wickeln alles online ab und schonen so die Umwelt.

  • Mit Scheidungsglück.de sparen Sie Reisekosten

    Scheidungsglück.de berechnet Ihnen keine Mehrkosten, wenn der Gerichtstermin bei uns nicht vor Ort oder in den nähren Umgebung ist. Die Kosten des Anwalts vor Ort tragen wir für Sie deutschlandweit.

  • Sparen Sie Umsatzsteuer

    Sollte ein Ehegatte außerhalb der EU wohnen, können wir für Ihn die Scheidung einreichen, da in diesem Fall keine Umsatzsteuer berechnet werden muss.

  • Wer trägt die Kosten der einvernehmlichen Scheidung?

    Wer die Kosten einer einvernehmlichen Scheidung trägt, kann zwischen den Ehegatten vereinbart werden. Sie können zum Beispiel entscheiden, dass die Kosten – Anwaltskosten und Gerichtskosten – geteilt werden oder, dass nur einer die Kosten der Ehescheidung bezahlt.

    Keinesfalls ist jedoch die Annahme richtig, dass nur derjenige zahlen muss, der für das Scheitern der Ehe verantwortlich ist oder die Trennung wollte.

  • Verfahrenskostenhilfe bei geringem Einkommen oder Schulden

    Sie können auch Verfahrenskostenhilfe beantragen. Ein Antrag kommt dann in Betracht, wenn Sie über ein geringes Einkommen verfügen, nennenswerte Schulden haben, oder / und kein weiteres Vermögen vorhanden ist. Verfahrenskostenhilfe bedeutet, dass die Anwalts- und Gerichtskosten entweder vollständig vom Staat bezahlt werden oder, dass mindestens eine zinsfreie Ratenzahlung eingeräumt wird. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Den Antrag auf Verfahrenskostenhilfe finden Sie hier.